Freunde des Seat Leon sollten sich bei JE Design umsehen: in den Hallen der Tuner aus Leingarten entstand schon so manches Fahrzeug, das in Serie eher ein Nischendasein fristet und durch die Behandlung durch JE Design zu ganz neuen Höhenflügen angestachelt wurde. Auch wenn der Seat Leon Cupra R kein völliger Exot ist: in Tunerkreisen wird nur selten daran Hand angelegt. JE Design bietet nun aber eine Radikalkur für den kompakten Spanier an, die es in sich hat: bis zu satten 330 PS holen die Tuner aus dem 265 PS starken Serien-Aggregat mit zwei Litern Hubraum und Turbolader.
Durch Sportluftfilter, eine modifizierte Motorsteuerung und eine neue Abgasanlage einschließlich neuem Katalysator erzielt die Werkstatt so eine Mehrleistung von 65 PS und einen Drehmomentsanstieg von 350 auf satte 420 Nm. Die Kosten halten sich dabei in Grenzen: 2.600 Euro sind für den Umbau fällig – danach sprintet der Cupra R binnen 5,8 Sekunden auf die 100 km/m-Marke zu und erzielt eine Höchstgeschwindigkeit von beinahe 270 km/h. Zusätzlich bieten die Badener ein Aerodynamikpaket für 1.539 Euro an, das Frontspoiler samt mittigem Schwert, neue Seitenschweller, einen Heckschürzenansatz samt Diffusoreinsatz und einen Heckflügel sowie einen „bösen Blick“ umfasst. Ebenso stehen ein Komplettfahrwerk oder kürzere Federn zur Auswahl, für Wohlfühlambiente im Innenraum sorgen optional Verkleidungen und Bezüge im Innenraum aus einem Leder-Alcantara-Mix für rund 2000 Euro.
Besitzer eines Focus RS werden aufhorchen: Wie der US-Autobauer Ford offiziell bestätigte, darf der britische Tuner Mountune den Focus aufhübschen. Was dabei herauskommt, trägt den Namen „Mountune Focus RS MP350“ und kostet als Gesamtpaket knapp 2.200 britische Pfund, also etwa 2.500 Euro. Mountune und Ford hatten bei der Entwicklung des Upgrades für den Focus RS eng zusammen gearbeitet.
Der MP350 bringt nach der Veredelung durch die Briten so einiges mehr auf die Straße als im Werkszustand. So soll er etwa von null auf 60 Meilen in der Stunde (96,5 km/h) in nur noch 5,4 Sekunden beschleunigen und von 0 auf 100 mph (161 km/h) in 12,2 Sekunden und von null auf 150 Stundenmeilen (241 km/h) in 35 Sekunden. Die Maximalgeschwindigkeit verbessert Mountune auf 165 mph, das entspricht 266 Stundenkilometern.
John Mitchell, der Managing Director bei Revolve Technologies (der Mutterfirma von Mountune), sagte, man habe es geschafft, das Upgrade zu entwerfen, auf das alle Focus-RS-Fans gewartet hätten. Dabei bleibe die Garantie, die Ford auf das Fahrzeug biete, unangetastet. Mountune stattet den Wagen u.a. mit einem größeren Luftladekühler, einer verbesserten Benzinpumpe sowie einem neuen Sportauspuff aus, gleichzeitig wird die Kalibrierung des Motors verbessert.
Interessierte Fahrer des Focus können sich auf der Homepage von Mountune anmelden und die Veredelung schon einmal vorab bestellen. Ab Mai wird das Tuning auch bei ausgewählten Ford-Händlern angeboten.
Auf der Auto Mobil International (AMI) in Leipzig stellt die Tuningfirma Irmscher aus Remshalden bei Stuttgart eine versportlichte Ausgabe des Chevrolet Cruze vor. Die Karosse wurde um zweieinhalb Zentimeter tiefer gelegt. Dazu erhält der Wagen 18-Zoll-Räder aus der Designreihe „Turbo Star“, auf die 225 Millimeter breite Reifen gezogen sind. Weitere äußerliche Merkmale der Irmscher-Variante bestehen aus Alu-Türpins und den angebrachten Einstiegsverkleidungen, während die Dynamik des Hecks mittels einer doppelten Endrohrenblende stärker betont wird. Das Tuninghaus bietet zudem einen weiteren Heckflügel optional an.
Aber nicht nur außen, sondern auch unter der Haube haben die schwäbischen Tuner eine ganze Menge bewegt. So steigern sie die Leistung des Cruze LT 2.0 um 16 auf 136 kW, was entsprechend mehr Pferdestärken nach sich zieht (von 150 auf 180 PS). Damit werden 3500 Umdrehungen pro Minute erreicht und ein Drehmoment von 466 Nm bei 2030 U/min statt der bisherigen 320 Nm bei 2000 U/min. Mittels dieser neuen Werte ist der Cruze in der Lage, die Beschleunigung von null auf 100 km/h in acht Sekunden zu bewältigen.
Zu beziehen ist die getunte Version des Chevrolet Cruze „Irmscher Edition“ bei allen Vertragshändlern von Chevrolet.
Das ganz blitzschnell. Das schnellste Auto der Welt ist nur noch Geschichte. Denn der Porsche GT9-R aus dem Hause 9ff ist nur noch ein Häufchen Blech. Das schnellste für den Straßenverkehr zugelassene Auto ist nämlich nicht mehr: der Porsche 9ff GT9-R wurde bei Tempo 356 in England entmaterialisiert und ist nun nur noch so viel wert wie die Summe seiner Bauteile. Ein Abflug auf dem Bruntingthorpe Proving Ground in der englischen Grafschaft Leicestershire zerlegte das Gefährt der Tuner von 9ff in seine Bestandteile, als ein Bremsmanöver misslang und die Karosse völlig deformierte. Mit seinen 1.135 PS war das Geschoss in der Lage, in unter drei Sekunden auf Tempo 100 zu beschleunigen. Es erreichte einen Spitzenwert von 414 km/h.
Der SCC Ultimate Aero TT steht mit 412 km/h nun offiziell wieder an der Spitze der schnellsten zugelassenen Autos. Ärgerlich für den Besitzer: Er wollte den Porsche aktuell für mehr als 800.000 Euro verkaufen. Hoffentlich ist er gut versichert. Allerdings ist der Crash kein Einzelfall, denn jüngst verunfallte ein Prototyp des Pagani C9 auf einer deutschen Autobahn. Der Schaden geht ebenfalls in den Millionenbereich und ereignete sich ausgerechnet in der Nähe des Stuttgarter Mercedes-Testgeländes. Der Pagani war mit einem AMG-Motor ausgerüstet, mit dem Mercedes auf Bestellung ebenfalls seine Sportfahrzeuge ausliefert.
Der bayerische Autobauer BMW freut sich auch und insbesondere in den USA großer Beliebtheit – der „Beamer“ ist über dem großen Teich ein echtes Statussymbol und hat auch in den sportlichsten Varianten trotz restriktiver Tempolimits eine große Fangemeinde im Rücken. Mit den Tempolimits dürfte aber geschuldet sein, dass Highspeed-Tuner in den USA gerade für deutsche Fahrzeuge eher rar gesät sind – eine Ausnahme hiervon bildet beispielsweise das kalifornische Unternehmen Dinan.
Die haben als jüngstes Projekt den M3 aus der Münchener Autoschmiede unter die Lupe genommen und nach Möglichkeiten gesucht, seine Leistung noch weiter zu steigern. Das gelang auch: von serienmäßigen 420 PS wurde die Leistung auf sagenhafte 534 PS gesteigert – mittels eines brachialen Umbaus. Der Motor wurde kurzerhand von 4,0 Litern Hubraum auf 4,6 Liter aufgebohrt, dazu sorgen eine neue Abgasanlage und Reduzierung des Gewichts durch Karbon-Fiberelemente für dynamischere Fahrleistungen. Auch dieses Projekt ist gelungen: mit rund 320 km/h Spitzengeschwindigkeit ist er wesentlich schneller als das Serienfahrzeug, das elektronisch bei 250 km/h abregelt.
Das Outfit wurde nur leicht modifiziert – mit dem waren die Kalifornier offenbar im wesentlichen zufrieden: eine neue, offenere Frontschürze mit großen Lufteinlässen und eine Heckschürze mit Diffusor sowie neue Seitenschweller setzen dezente Hinweise auf die getunte Version, mächtige Reifen der Dimension 395/30 und 275/30 sitzen in den Radbehausungen. Hierzulande dürfte man den Dinan S3-R vermutlich nie zu Gesicht bekommen – wenn doch, sollte man diesen seltenen Augenblick gut im Gedächtnis bewahren.
Wieder einmal wollte es die Siegener Tuningschmiede B&B wissen und hat Hand an einem ohnehin schon sportlichen Fahrzeug angelegt: diesmal musste der neu erschiene Scirocco R aus Wolfsburg dran glauben, und was die Tuner aus dem Sportcoupé herausgeholt haben, ist durchaus beeindrucken: ist das Serienfahrzeug mit dem 265 PS starken 2.0 TSI schon alles andere als behäbig, haben die Tuner drei Leistungssteigerungen entwickelt, die dem Triebwerk maximal satte 362 PS entlocken – nach der Behandlung sprintet der Scirocco in 4,9 Sekunden auf die 100 km/h-Marke zu. Als Zwischenstufen stehen zwei Leistungssteigerungen auf 310 PS und 324 PS zur Auswahl.
Erreicht wird die maximale Leistungsstufe durch einen radikalen Umbau: ein größerer Turbolader ist ebenso an Bord wie eine neue Sport-Abgasanlage einschließlich Hochleistungs-Rennsportkatalysatoren, die den Luftwiderstand im Abgaskanal optimieren, ein neues Luftansaugsystem und eine optimierte Ladeluftkühlung. Damit das Öl auf Optimaltemperatur bleibt, wurde eine spezielle Ölkühlungsanlage mit eingebaut, und schlussendlich wurde die Motorelektronik auf die neue Zusammenstellung optimiert.
Doch bei dem Motor belassen es die Tuner nicht: neben Fahrwerksmodifikationen wie Sportfedern mit 30 Millimetern Absenkung oder wahlweise auch ein einstellbares Gewindefahrwerk für optimiertes Kurvenverhalten ist auch eine Hochleistungs-Bremsanlage mit 8 Kolben erhältlich, um den Flug aus über 280 km/h wieder sicher zu bremsen.
Es gibt Fahrzeuge, die den meisten Tunern allein schon durch ihre Fahrwerte und ihren Preis Ehrfurcht verleihen. Und es gibt Tuner, die vor nichts zurückschrecken – so zum Beispiel die schweizerische Tuningschmiede BF-Performance in Zug. Während Normalsterbliche kaum auf die Idee kämen, an einem Lamborghini herumzuschrauben, finden die Eidgenossen den Gallardo LP560-4 zu langweilig – und schritten zur Tat. Die gesamte Karosserie überarbeiten die Tuner mit einem neuen Aerodynamikpaket aus Karbon, bestehend aus einem neuen Frontspoiler, der an den des Reventón erinnert, Seitenschwellern und einem Heckdiffusor sowie einem auffälligen Heckflügel – alles aus Karbon, versteht sich. Zudem bekommt der GT600 auch seitlich Flügel: die Flügeltüren, die es bei Lamborghini nur für die V12-Modelle gibt, halten im GT600 Einzug und verpassen ihm so ein weiteres markantes Lamborghini-Erkennungsmerkmal.
Doch damit ist noch lange nicht Schluss: wie der Name bereits erahnen lässt, haben sich die Schweizer auch des Triebwerks unter der Haube angenommen und ihm stattliche 40 Mehr-PS entlockt. Dank Gewichtseinsparung und der Mehrleistung konnte der GT 600 nach Herstellerangaben auf dem Sachsenring sogar gegen den Murciélago LP640-4 SV punkten und überquerte die Ziellinie 0,6 Sekunden vor dem Lamborghini-Topmodell. Auf Wunsch wird zusätzlich der Antrieb von Allrad auf Heckantrieb umgerüstet, wodurch der GT 600 sich zum waschechten Supersportler mausert. Der Umbau ist sowohl für den Spyder als auch für das Coupé erhältlich – über die Kosten schweigt man nach Schweizer Tradition.
Im Serien-M3 von BMW werkelt ein 4,0 Liter-V8, das schon ab Werk mächtige 420 PS aus den 8 Zylindern schöpft. Schon mehrere Tuner versuchten sich daran, die Leistung noch weiter zu steigern, aber die Tuning-Schmiede von Günter Manhart macht in Geilenkirchen keine halben Sachen: mit kompromisslosem Leistungstuning entlocken sie dem M3 pünktlich zu seinem 25. Geburtstag mehr als 200 Mehr-PS. Für brutalste Leistungen sorgt ein Kompressor, der dem Triebwerk mächtig einheizt und ihn auf unglaubliche 655 PS bringt – Werte, die auch gestandenen Sportwagen das Fürchten lehren.
Dafür bieten die Tuner drei Stufen der Leistungssteigerung an: wahlweise 515, 585 oder gar 655 PS stehen nach dem radikalen Eingriff zur Verfügung und warten nur darauf, auf die Straße gebracht zu werden. Das passiert dann auch: in der höchsten Leistungsvariante kann sich der so hochgezüchtete M3 locker mit den Supersportlern messen. Binnen 3,7 Sekunden wird das Fahrzeug über die 100 km/h-Marke beschleunigt, bei 350 km/h endet der Ritt allmählich. Der Serien-M3 wird bei 250 km/h elektronisch abgeriegelt, mit dem Manhart-Kit läuft er sich da erst warm. Der kommt in allen drei Leistungsstufen mit einem Kompressor, bei den beiden „schwächeren“ Varianten mit einem Kleineren, wo man etwas behutsamer an der Stellschraube für den Ladedruck gedreht hat.
Serienfahrwerk und Bremsanlage weichen einem Kit aus Bilstein-Gewindefahrwerk, Bremsen aus dem M5 vorne und größeren Scheibenbremsen hinten.
Im Innenraum geht man etwas behutsamer vor – nach der Behandlung zieren Leder und Alcantara das teure Einzelstück, um für möglichst stressfreies Fahren zu sorgen – ob das bei 655 PS aber ganz einfach ist, sei dahingestellt.
Neues Video: “Mercedes SLS AMG – Interview AMG Chef – Volker Mornhinweg”
Worum geht´s? “Der neue deutsche Superstar. Der legendäre Flügeltürer ist wieder da. Mercedes SLS: ein Supersportwagen nach historischem Vorbild, für 177.310 Euro. Wir haben exklusiv mit dem Chef von AMG Volker Mornhinweg gesprochen….”
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Neues Video: “Edeltuner Brabus”
Worum geht´s? “Egal ob der Sinn nach mehr Leistung oder nach einer individuellen Gestaltung des Innenraums steht – Mercedes-Veredler Brabus erfüllt nahezu jeden Wunsch. auto motor und sport TV war zu Gast in Bottrop und blickte den Tunern exklusiv bei der Vorbereitung zur IAA über die Schulter….”
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