Lotus: Vor der Rückkehr in die Formel 1?
7. April 2010 - 07:00 Uhr
In früheren Zeiten waren die Autos aus dem Hause Lotus beste Beweise dafür, wie das Wissen um den Straßenbelag dazu dienen konnte, Fahrzeuge mit verbesserter Fahrdynamik zu konstruieren. In erster Linie war seinerzeit das beim Lotus-Team in der Formel 1 zu beobachten. Als das Rennteam, das Lotus-Gründer Colin Chapman einst aus der Taufe hob, in den 1990er Jahren von der Bildfläche der Formel 1 verschwand, würde man – so die Befürchtung – nie wieder einen Lotus-Wagen in eine der wichtigsten Autorennen der Welt sehen können. Doch Proton, Teilhaber an Lotus und malaysischer Industriegigant, hat angekündigt, der legendären Marke zu einem Comeback im Zirkus Formel 1 zu verhelfen.
Doch zunächst geht alles mehrere Nummern kleiner vor sich: Mit dem Satria Neo R3 hat Proton nun erst einmal ein Modell entworfen, das, in grün und gelb gewandet, dem Lotus, wie wir ihn kennen, in kaum etwas gleicht. Aller Anfang ist klein, und so bringt die Satria Neo Lotus Racing-Edition gerade einmal 1.150 Kilogramm auf die Waage. Aber damit will man bei Proton, für 35.000 Dollar das Stück (umgerechnet etwa 26.000 Euro), in erster Linie zunächst auch den eher sportlichen Durchschnittsfahrer ansprechen. Es sollen jedoch nur 25 Modelle vom Band laufen. Vielleicht konzentriert man sich schon auf die Formel 1.
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