Kategorie: Messen


Ford Focus RS500: Weltpremiere in limitierter Auflage

31. März 2010 - 07:14 Uhr

Die Auto Mobil International (AMI) in Leipzig steht zwar erst nach Ostern auf dem Plan, doch ein Highlight wird uns jetzt schon als vorösterliches Geschenk präsentiert. So schickt uns der Osterhase erste Infos über den Ford Focus RS500, der auf der AMI in Leipzig seine Weltpremiere feiern wird. Ende Mai 2010 sollen die Exemplare dann ausgeliefert werden, wobei der Preis bislang noch nicht bekannt ist.

Als jüngste und leistungsstärkste Version des Ford Focus RS markiert die RS500 getaufte Sonderedition einen neuen Höhepunkt in der Modellgeschichte dieses kompakten Hochleistungssportlers. Satte 350 PS bringt der Wagen mit sich, der am 9. April 2010 vorgestellt wird. Seine Modellbezeichnung erklärt sich aus der strikten Limitierung des Sondermodells auf 500 Exemplare. Die Autos sind dennoch für den freien Verkauf bestimmt und haben jeweils eine Editionsplakette mit der individuellen Produktionsnummer erhalten.

Kern des Frontantrieblers ist sein Fünfzylinder-Turbomotor. Der Ford Focus RS500 gleicht in bestimmten Merkmalen dem ausverkauften Serienauto. So ist das Sondermodell ebenfalls mit einer 2,5-Liter-Maschine mit fünf Zylindern ausgestattet, bringt aber eben fast 50 PS mehr mit sich. Beeindruckend auch die sonstigen Daten. Das maximale Drehmoment steigt auf 460 Nm und den Spurt aus dem Stand auf die 100 km/h-Marke schafft der Ford Focus RS500 in 5,6 Sekunden – Schluss ist dann bei 265 km/h. Auffällig sind auch die sehr modische Folierung in Matt-Schwarz sowie die passend abgestimmten 19-Zoll-Leichtmetallfelgen.

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Porsche 911er mit 660 PS in Genf: Techart GTstreet R

5. März 2010 - 09:19 Uhr

Gleich mit zwei aufgemotzten Porsche steht die Tuningschmiede Techart aus dem schwäbischen Leonberg derzeit auf dem Genfer Autosalon: zum einen der GTstreet R, der mit satten 660 PS kaum Wünsche offen lässt, und der Concept One, der mit 650 PS kaum schwächer als sein Bruder ist.

Der GTstreet R basiert auf dem Porsche 911/997 turbo. Mittels eines selbstentwickelten Leistungskits verhelfen die Leonberger dem Sportler zu 660 PS, noch extremer haben sie am Drehmoment geschraubt: brachiale 860 Newtonmeter reißen an den Rädern. Damit springt die Beste binnen 3,5 Sekunden auf die 100 km/h-Marke und beschleunigt anhaltend brutal weiter – bis zu 345 km/h.

Modifikationen an der Karosserie sorgen dafür, dass der GTstreet R am Boden bleibt – ein verstellbarer Heckflügel, ein Diffusor, und ein Splitter aus Carbon an der Frontschürze pressen den Supersportler fest an den Asphalt. Technisch ähnlich brachial rückten die Tuner dem Panamera zu Leibe und erweckten in der Studie Concept One 650 Pferde zum Leben. Auch hier wurde die Karosserie modifiziert, um der neuen Leistung gerecht zu werden – ein Heckflügel und ein zusätzlicher kleiner Dachspoiler sorgen für den nötigen Abtrieb, vorne presst eine neue Frontschürze den Viertürer auf den Boden. Beide Fahrzeuge wurden auch grundlegend im Innenraum modifiziert: im GTstreet R dominieren Sportfeeling und Luxus, im Concept One elegante Sachlichkeit einschließlich eines Mini-Büros im Fond des Fahrzeugs.

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AC Schnitzer macht dem BMW X1 Dampf

28. Februar 2010 - 08:00 Uhr

Der BMW X1 ist lahm? Von wegen: AC Schnitzer, die traditionsreiche Tuningschmiede aus Aachen, macht dem X1 Feuer unter der Haube – und entlockt dem größten Triebwerk im BMW X1 xDrive 23d satte 240 PS, was einer Leistungssteigerung von 36 PS entspricht.

Aber auch die kleineren Serienmotorisierungen kommen in den Genuss einer Behandlung bei AC Schnitzer: der kleine BMW X1 18d rollt nach der Frischzellenkur mit 171 PS statt der serienmäßigen 143 PS vom Hof, der BMW X1 20d mit serienmäßigen 177 PS entwickelt nach dem Eingriff 210 PS. Beim BMW X1 xDrive 28i begnügen sich die Aachener Tuner mit einer Sportauspuffanlage – serienmäßig 258 PS sind für sie offenbar ausreichend.

Doch auch für eine dynamischere Optik ist gesorgt: für alle Varianten bietet AC Schnitzer einen Fahrwerksfedersatz an, der den X1 näher an den Asphalt bringt, ebenso wie ein Aerodynamikpaket, das aus Frontspoiler, Dachspoiler und Heckschürzenanbau besteht. Lufteinlässe in der Motorhaube geben dem Triebwerk mehr Luft zum Atmen, und als Besohlung steht eine ganze Palette an Leichtmetallrädern zur Verfügung. Im Innenraum setzt sich die Kur fort: hier bietet AC Schnitzer eine ganze Reihe an Aluminium-Applikationen sowie eine Karbon-Innenausstattung an.

Erstmalig wird der X1 von AC Schnitzer auf dem Genfer Autosalon (4. – 14. März) zu bestaunen sein.

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