23. Juni 2010 - 17:53 Uhr
Elegant, sportlich, ein Hingucker. Die Zahl der Superlativen ließe sich unendlich erweitern. Der Maserati GranCabrio ist ein Fahrzeug der Extraklasse. Nun präsentiert sich der rassige Italiener auch als Viersitzer.
Sicher sind Sportwagen nicht für große Rückbänke bekannt, doch lässt das GranCabrio seinem Mitfahrer eine respektable Beinfreiheit. Längere Fahrten können dennoch unbequem werden und wenn der Vordermann die Marke von 1,80 Metern überschreitet, lässt auch diese Rückbank wenig Platz.
Doch es sind andere Werte, die die meisten interessieren werden. Mit seinen acht Zylindern betreibt ein 4,7-Liter Motor das Luxuscabrio, der es mit 440 PS auf satte 283 km/h im geschlossenem Zustand katapultiert. Offen sind es immerhin noch 274 km/h. Die 100 km/h-Marke wird nach schon 5,4 Sekunden überschritten.
Der große Radstand von 2.94 Metern sorgt zudem für eine gute Straßenlage des Boliden, welcher mit Querstreben aus Aluminium dennoch 1.9 Tonnen auf die Waage bringt.
Das elegante Design stammt aus dem Hause der italienischen Design-Ikone Pininfarina, welcher den Flitzer mit einem weit offenen Kühlergrillschlund, gewölbten Kotflügeln und aggressiv dreinblickenden Scheinwerfern ausstattete. Die Baumwollabdeckung öffnet sich, selbst bei Fahrt bis zu 30 km/h, in 28 Sekunden.
Das Ganze hat natürlich einen Haken, der Preis. Mit 132.770 Euro Basispreis zerstört er so manche Männerträume. Doch für die 2000, die in ihrem Portmonee genau diese Summe vorfinden geht ein echter Sportwagentraum in Erfüllung.
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4. Juni 2010 - 07:00 Uhr
Im Herbst des vorigen Jahres erst wurde der McLaren MP4-12C vorgestellt. Und noch ehe der Wagen über die europäischen Straßen donnert, tauchen schon Spekulationen darüber auf, dass der Flitzer bald auch zur Familienkutsche werden könnte. Denn den Supersportwagen soll es wohl nicht nur als Zweisitzer geben, sondern auch als 2+2 Gran Turismo. Dabei soll die Familienversion gemeinsam mit dem Zweisitzer im kommenden Jahr herauskommen. Dabei soll die Ausstattung der des Zweisitzers McLaren MP4-12 entsprechen.
Damit würde dann auch die Gran Turismo mit einem V8-Biturbo Motor und satten 600 PS auf den Markt kommen. Kosten soll der heiße Viersitzer gut 145.000 Euro. Von beiden Varianten des McLaren MP4-12C sollen jährlich 6.500 Stück produziert werden. Der extravagante Sportwagen der Engländer war im Herbst 2009 vorgestellt worden und soll aufzeigen, dass die Engländer auch nach der Trennung von Mercedes in der Lage sind, starke Formel 1 Technik auch auf die Straßen zu übertragen. Produziert wird der McLaren MP4-12C im englischen Woking.
Von besonderem Interesse am McLaren MP4-12C ist insbesondere das Aggregat. Denn mit einem 3,8 Liter Motor 600 PS zu erreichen, dafür bedarf es schon eines guten Know-How. Somit sollte der McLaren MP4-12C durchaus in der Lage sein, innerhalb von unter vier Sekunden von null auf 100 zu beschleunigen.
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29. Mai 2010 - 18:54 Uhr
Wir wussten es schon immer, nun ist es offiziell: der Mercedes-Benz SLS AMG, das Revival des legendären Flügeltürers, hat in der größten europäischen Leserwahl zum Design von Fahrzeugen abgeräumt – und zwar gleich mehrfach. Rund 200.000 Leser von Auto Bild haben in ganz Europa für den Mercedes SLS AMG abgestimmt – sowohl in der Kategorie Coupés und Cabrios, als auch zum Gesamtsieger außerhalb der Kategorien.
Zudem konnte Mercedes-Benz gleich noch einen Titel für den Flügeltürer einheimsen: der Plus X Award für „High Quality“ und „Design“, der von 144 Fachjournalisten aus 32 Ländern weltweit für besondere Produkte aus den Bereichen Technologie, Sport und Lifestyle. Der Flügeltürer lässt den legendären 300 SL aus den Fünfziger-Jahren wieder aufleben, und verbindet in seinem Retro-Design die Zeiten des Wirtschaftswunders mit modernem, zeitgemäßen Design und kann mit Hightech-Ausstattung sowie den modernsten Triebwerken des schwäbischen Herstellers glänzen. Der trockensumpfgeschmierte 6,3 Liter-V8 mit 571 PS und brachialen 650 Newtonmetern maximalen Drehmoments überträgt seine Kraft über ein Siebengang-DSG auf ein hochmodernes dynamisches Fahrwerk und glänzt auch im Fahrzeuginneren mit purem Luxus und Sport.
Bereits in den vergangenen Monaten kassierte der Mercedes SLS AMG etliche Preise ein, darunter hochdotierte Designpreise wie den Red Dot Design Award, den iF product design award 2010 und etliche Leserwahlen europäischer Automobilzeitschriften. Auch in der Spielebranche hat sich der Mercedes SLS AMG etabliert: im kommenden Rennspiele-Titel Gran Turismo 5 von Sony wird er nicht nur das Cover-Fahrzeug, sondern spielt auch bereits in der Promo-Phase eine tragende Rolle. Spieler können den begehrten Flügeltürer in allen europäischen Mercedes Benz-Autohäusern virtuell über den Nürburgring peitschen.
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26. Mai 2010 - 14:52 Uhr
Schon seit Anfang 2004 ist der Ferrari 612 Scaglietti auf dem Markt – und nachdem Ferrari selbst keine Modellpflege an dem Fahrzeug betrieben hat, haben das kurzerhand die Tuner der Edelschmiede Novitec Rosso in Stetten übernommen. Herausgekommen ist ein Sportler, der äußerlich unverändert bleibt – aber unter der Haube haben die Schrauber kräftig zugelangt, um den 2+2-Sitzer technisch auf den Stand der Zeit zu bringen.
Während Ferrari an einer Neuauflage des Scaglietti arbeitet, haben sich die Ingenieure den Motor vorgenommen und den V12, der schon im Enzo treue Dienste leistete, auf saubere 565 PS aufgebohrt – immerhin 25 PS mehr als im Original. So behandelt rennt der Motor einen Spurt bis auf die 325km/h-Marke – 10 Stundenkilometer mehr als das Serienmodell. Den Sprint über die 100km/h-Marke absolviert der Scaglietti aus der Novitec Rosso-Schmiede in 3,9 Sekunden statt in 4,2 Sekunden, das Drehmoment wuchs von 588 Newtonmetern auf 609 Newtonmeter an. Dafür musste die Serien-Auspuffanlage des italienischen Supersportlers weichen, und die Motorelektronik wurde neu abgestimmt, nachdem eine neue Anlage mit vier Endrohren mit 90 Millimetern mehr Durchmesser für freie Atmung sorgt.
Für zusätzlich verbesserte Optik und dynamischeres Fahrverhalten sorgen die dreiteiligen Novitec Rosso NF3-Räder, die mit 20 Zoll vorne und 21,5 Zoll auf der Hinterachse die Keilform weiter betonen. Das Interieur wird ganz nach Kundenwunsch angepasst, am Fahrzeugäußeren hatten die Entwickler nur etwas an den Leuchten auszusetzen, die neuen abgedunkelten Versionen weichen mussten. Wow…
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10. April 2010 - 08:00 Uhr
Die Sportwagenproduzenten aus Maranello warten auf der Auto China 2010 in Peking mit einer Überraschung auf. Nach Angaben des Unternehmens wird dort der schnellste Ferrari vorgestellt werden, den es jemals mit normaler Straßenzulassung gab. Der 599 GTO packt die Beschleunigung von null auf hundert km/h in 3,3 Sekunden und soll laut Hersteller in der Spitze mehr als 335 Stundenkilometer schaffen – die 670 PS, die er unter der Haube hat, machen es möglich. Wo genau die Grenze für die Höchstgeschwindigkeit erreicht ist, lässt Ferrari momentan noch offen.
Auf der Pista di Fiorano, der Hausrenn- und Teststrecke für die Flitzer aus Maranello, hat das Geschoss jedenfalls schon einmal einen neuen Rundenrekord hingelegt – der GTO 599 benötigte für eine Schleife gerade einmal eine Minute und 24 Sekunden. Das macht der V12-Motor möglich, der ein Drehmoment von 620 Newtonmetern auf die hintere Achse überträgt. Der Wagen ist zudem überraschend leicht: Unbetankt bringt er lediglich 1500 Kilogramm auf die Waage. Der GTO 599 stellt die Straßenvariante des 2009 präsentierten 599XX dar, der eigens für den Motorsport konzipiert wurde.
Von dieser Rennversion haben die Konstrukteure für den GTO (Gran Turismo Omologata) das dünne Blech und Teile des Getriebes übernommen. 17,5 Liter soll der 599 schlucken – der seinem Namen übrigens trägt, weil er von Ferrari an nur 599 exklusive Kunden verkauft werden soll.
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8. April 2010 - 09:00 Uhr
Eine mysteriöse Skizze, auf dem ein roter Rennwagen auf schwarzem Untergrund zu sehen ist, befeuert seit kurzem die Fantasie der Liebhaber extrem sportlicher Autos. Von einem „neuen Superauto“ aus Brasilien tuschelt die Szene, und die Blogger schieben gleich hinterher: Jaja, schon richtig gelesen, Brasilien. Weil dort nämlich niemand die Heimstatt eines Superflitzers vermuten würde, was den brasilianischen Designer Fernando Morita aber offenbar nicht störte und nicht davor zurückschrecken ließ, zusammen mit einem – noch – anonymen Investor eine erste Skizze zu entwerfen.
Und nach und nach sind immer mehr Details durchgesickert. So soll der Aufbau einem Lamborghini ähneln, die Fahrerkabine also weit vorne sitzen. Unter der Haube soll eine 8.4-Liter-V10-Maschine verbaut werden, die man auch unter der Motorhaube eines Dodge Viper findet. Weitere Gerüchte raunen von zwei Turboladern und – das eventuell die größte Überraschung – davon, dass das Geschoss, das auf den Namen Amoritz GT DR7 hören soll, mit E85-Bioethanol laufen könnte.
Vorne mit 245/35 R20-, hinten mit 314/30 R22-Reifen ausgestattet, ist weiter noch nicht viel Information an die Öffentlichkeit gelangt. Ob ABS, Airbags oder ESP enthalten sein werden, darüber kann bis jetzt nur spekuliert werden. Erst im Oktober 2010 soll es weitere Informationen geben. Oder schon die Enthüllung? Alles bleibt mysteriös.
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26. März 2010 - 16:23 Uhr
Mit einem Werbevideo machen die Autobauer aus Dänemark nun auf den ersten dänischen Supersportwagen Zenvo ST1 aufmerksam: gerade erst hat der Prototyp eine Reise nach Dubai hinter sich, wo man sich bemüht hat, Besitzer des Bugatti Veyron von dem neuen Fahrzeug zu überzeugen. In dem Video haben die Werber Sequenzen vom ST1 in Aktion zusammen mit Blenden in den Innenraum über das Cockpit und den Motor zu einem durchaus beeindruckenden Film zusammengeschnitten und versuchen, die Extravaganz des Pistenjägers zu unterstreichen.
Zenvo ST1
Und extravagant ist er: sieben Liter Hubraum sind fernab jeglicher Bestrebungen um Downsizing – das wird seine Zielgruppe freilich auch nicht interessieren. Der V8 mit den riesigen Zylindern bekommt ordentlich Druck von einem Kompressor und soll nach Entwicklerangaben unglaubliche 1.119 PS leisten, was ihm eine Spitzengeschwindigkeit von 375 Stundenkilometern einbringen soll. Die ist allerdings ebenso wie die Beschleunigung auf 100 km/h binnen unglaublicher drei Sekunden auch nur noch auf Rennstrecken und auf sandigen Pisten in Saudi-Arabien auszufahren – aber genau auf diesen Markt zielen die Bauer des Zenvo ST1 ja auch ab, denn nicht nur technisch spielt er in der größten Liga mit: mit einem Einstiegspreis von 850.000 US-Dollar wird der Highspeed-Däne auch preislich im Feld von Bugatti und Lamborghini mitspielen.

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7. März 2010 - 12:29 Uhr
Das Kontingent von 300 Fahrzeugen, das Bugatti von seinem Supersportwagen Veyron auflegen wollte, neigt sich dem Ende zu – Zeit für ein neues Modell, bevor im französischen Molsheim die Bänder stillstehen. Daher präsentierte Bugatti schon im Herbst des vergangenen Jahres eine Studie über eine neue Limousine: den Bugatti 16C Galibier. Kein neuer Supersportwagen, sondern eine Limousine – aber eine, die es sprichwörtlich in sich hat. Unter der langgezogenen Motorhaube verbirgt sich ein wahres Tier: ein Triebwerk mit 16 Zylindern, das zwischen 800 und 1.000 PS leistet und seine Kraft aus 8 Litern Hubraum schöpft, die wahlweise auch mit Ethanol gefüttert werden können. Weiterlesen »
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7. März 2010 - 12:18 Uhr
Porsche hat heute Abend auf dem Genfer Auto-Salon mit der Konzeptstudie Porsche 918 Spyder eine Vorschau auf den Nachfolger des Carrera GT gezeigt. Die Mittelmotor-Zweisitzer-Studie verbindet laut Porsche die Fahrleistungen eines Supersportwagens mit dem Schadstoffausstoß eines Kleinwagens. Weiterlesen »
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7. März 2010 - 12:10 Uhr
Koenigsegg, der schwedische Hersteller von Sportwagen der absoluten Superlative, wird in Genf seinem Ruf gerecht und dort den jüngsten Spross seiner Straßenrennwagen-Serie präsentieren: der Agera wird auf dem Genfer Autosalon zu bestaunen sein. Dabei wird dem Otto-Normalverbraucher schon beim Studium der reinen Werte beinahe schwarz vor Augen: 923 PS schreien nach Tempo, geschöpft aus einem 4,7 Liter-V8, der seine Luft aus zwei Turboladern mit einem sagenhaften Druck von 1,5 Bar bezieht. Brutale 1.100 Nm maximalen Drehmoments entwickeln die Pferde. Weiterlesen »
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